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Wildkirsche (prunus avium) 2jährig 1/1 20/40 Wurzelballen

Baum des Jahres 2010! Vogelkirsche (prunus avium) Baum mit Wurzelballen, 2jährig, 1x verschult, Größe: 20-40 cm. Preis pro Stück, Mindestabnahme 35 Stück.

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Verwendung

Die Vogelkirsche ist Baum des Jahres 2010!

Die Vogelkirsche (Prunus avium L.) trägt nicht nur zur ökologischen Vielfalt des Waldökosystems und zur Belebung des Waldbildes bei, sondern auch ihr Edellaubholz ist vor allem im Möbelbau, als Furnier- und Schneideholz sehr begehrt und wird als Kirschbaumholz vor allem für den Innenausbau sowie insbesondere als Möbelholz verwendet.
Kirschenholz aus einheimischen Beständen kann tropische Furnierhölzer, die viele Jahrzehnte das mangelnde inländische Angebot an „farbigem Kernholz“ ausgeglichen haben, jetzt aber auf dem Holzmarkt immer seltener werden, teilweise ersetzen. Nicht zuletzt machten spektakuläre Preise von über 3500 €/m³ auf den hohen Wert des Kirschenholzes und auf das insgesamt offensichtlich zu knappe Angebot aufmerksam.
Als Brennholz spielt Kirschbaumholz dagegen keine wirtschaftliche Rolle. Im Naturschutz wird die Wildkirsche gerne als Wildgehölz, in der freien Landschaft, in Parkanlagen, als Bienenweide, als Vogelnähr- und Vogelschutzgehölzverwendet.

MerkmaleDie Vogelkirsche ist ein 15 bis 20, selten bis 30 Meter hoher Baum. Seine Krone ist breit kegelförmig. Die Zweige sind dick und reichlich mit Kurztrieben versehen.
HerkünfteDie Verwendung geeigneter Herkünfte forstlichen Vermehrungsgutes ist von zentraler Bedeutung bei der Begründung von Waldbeständen. Mit der Wahl der Herkunft wird über die erblich bedingten Eigenschaften des zukünftigen Bestandes und – bei zukünftiger Naturverjüngung – weiterer Folgegenerationen entschieden. Hier können Sie sehen, welche forstliche Herkunft Sie für das Pflanzgebiet verwenden sollten.
StandortDie Pflanzen benötigen halbbschattige bis sonnige Standorte.  Die Vogelkirsche bevorzugt sonnig-warme Lagen und findet somit hinsichtlich der Wärmeversorgung in der planaren und kollinen Stufe mit Übergängen zur submontanen Stufe geeignete Standorte. Die Wilde Vogelkiirsche wächst in krautreichen Laub- und Nadelmischwaldgesellschaften wie Eichen-Hainbuchen-, Buchen-, Ahorn-Linden-Steilhang- oder Erlen-Ulmen-Wäldern. Außerdem ist sie als wärmeliebendes Halbschattengewächs an Waldrändern, in Hecken, auf Steinrücken, in Holunder-Kirschen-, Schneeball-Hartriegel- und Schlehen-Gebüschen sowie in höheren Lagen auch in den Vorwaldgesellschaften von Rotbuchenwäldern.
Boden

Die bevorzugten Böden sind frische (sickerfeuchte), mittel- bis tiefgründige, nährstoff- bis basenreiche Lehm- oder Mullböden. Normale bis nährstoffreiche Böden, Bodenfeuchte: frisch bis feucht, pH-Wert: neutral bis stark alkalisch. Nicht für die Vogelkirsche in Frage kommen alle nasskalten Pseudogleye und Gleye.

Pflanzung

Die Bäume können sich im Wurzelballen ca. 14 Tage halten, bei guter Wässerung. Am besten werden sie jedoch gleich nach Erhalt eingepflanzt oder vorübergehend eingetopft. Der Boden sollte feucht sein. Auf einem Hektar (10000 qm) werden ca. 4000-5000 Pflanzen gesetzt. Das entspricht einem Pflanzenverband von 1x1 Metern. Die Pflänzchen sollten gegen Wildverbiss geschützt werden.
PflanzzeitGanzjährig in der frostfreien Zeit, auch in der Vegetationsperiode, da mit Wurzelballen.