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Douglasie - Baum der Zukunft ? |
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Sturm, Trockenheit, Insektenfraß: Schon jetzt setzen sie dem Wald zu – und der Klimawandel könnte alles noch schlimmer machen. Eine Nadelbaumart scheint all diesen Widrigkeiten besser gewachsen zu sein als die anderen: die Douglasie
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- Bei der Forstdirektion Freiburg gilt sie deshalb als Baum der Zukunft. "Ein Baum, der heute gepflanzt wird, muss sich auch in 150 Jahren am selben Standort noch wohl fühlen", sagt Forstpräsident Meinrad Joos. Am ehesten traut er das der Douglasie zu: Sie kommt besser als andere Nadelbäume mit Trockenheit zurecht. Wegen der starken Harzbildung ist der Baum weitgehend resistent gegen Schädlinge. Und selbst starker Sturm kann der Douglasie wenig anhaben, denn ihre Wurzeln reichen tiefer in den Boden als die einheimischer Nadelbäume.
Auch im Wachstum ist die Douglasie überdurchschnittlich. Sie produziert schneller Holz als die einheimischen Nadelbäume, alle drei Jahre wächst ein Meter nach. Mit der Holzqualität sind diejenigen, die die Stämme verarbeiten, sehr zufrieden. Das wiederum hat zur Folge, dass Douglasien auf dem Markt höhere Erlöse erzielen als Fichten und Tannen. 
Quelle: Badische Zeitung, 08. Januar 2009 | Baumart mit Perspektiven im Klimawandel Waldbauliche Entscheidungen, insbesondere die Baumartenwahl, sind auf Grund der Langfristigkeit stets mit Unsicherheiten behaftet. Dies gilt besonders in der heutigen Zeit. Auf der Basis des aktuellen Wissensstandes können wir jedoch grundsätzlich davon ausgehen, dass unsere Wälder mit einer großen Vielfalt an heimischen, klimatoleranten Baumarten am Besten aufgestellt sind. Darüber hinaus müssen wir uns jedoch auch für geeignete, standortsgerechte Gastbaumarten wie die Douglasie öffnen. Sie ist eine seit vielen Jahren bewährte Baumart mit hoher Wuchs- und Wertleistung. Ihre Anbauwürdigkeit wird im Zuge des Klimawandels auf vielen Standorten in Bayern zunehmen. > Broschüre zum Thema downloaden |
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